Bereits im Rahmen ihrer Diplomarbeit beschäftigte sich Doris Schadler, BSc, mit der Identifikation von Messfehlern an Motorprüfständen. Seit 2016 trägt Schadler entscheidend zum frühzeitigen Erkennen von Ausreißern in den am Prüfstand gemessenen Daten bei. Da Tests auf den Prüfständen mit hohem zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden sind, sei es sehr wichtig, Fehler so schnell wie möglich zu erkennen, so Schadler. Diese Fehler passieren zum Beispiel, wenn ein Sensor ausfällt oder verschmutzt ist. Für die Software LEC MCheck entwickelt Schadler statistische Modelle, welche nicht plausible Messwerte in Echtzeit identifizieren sollen. Als Ausgang dient ein fehlerfreier Datensatz, welcher als Basis für Vorhersagen von zukünftigen Messwerten verwendet wird. Diese werden dann mit den realen Messwerten abgeglichen. Die hohe Komplexität besteht darin, dass das System auch bei bis zu 500 Datenpunkten pro Sekunde eine grobe Abweichung in Echtzeit melden können soll.

Mich fasziniert der interdisziplinäre Ansatz, die Verbindung von Mathematik mit Maschinenbau und Softwaretechnik.   -Doris Schadler

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Berichterstattung

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