LEC Smart Telemetry Key Features

  • Voll digitales System: klein, hochleistungsfähig
  • Umrechnung von analogen zu digitalen Messdaten vor Ort: verbesserte Präzision
  • Zwischenspeicherung und Signalverarbeitung an der Übertragungseinheit möglich
  • Nahezu unbegrenzte Anzahl von anschließbaren Sensoren (unabhängig von deren Art) an ein System
  • Echtzeit-Datengewinnung und -Datentransfer mit anpassbarer Bandbreite, umgesetzt durch standardisierte Technologien (Bluetooth LE v4.2, v5.0, IEEE 802)
  • Einsetzbar in extrem schwierigen Bedingungen
  • Batteriebetriebene Stromversorgung für Research&Development-Anwendungen und Energiegewinnung für Onboard-Lösungen (in Entwicklung)
  • Robuste nicht-invasive Konstruktion (Schwächung der instrumentierten Teile ist nicht nötig)
  • Modulare Struktur, einfach anpassbar
  • Patentierte Konstruktionsmerkmale für zuverlässigen und ständigen Einsatz unter extrem herausfordernden Bedingungen

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LEC Smart Telemetry in der Praxis

Hitze, Druck, hohe G-Kräfte, Vibration – in Motoren herrschen extreme Umweltbedingungen. Die innovative Sensortechnologie des LEC macht es erstmals möglich, schwer zugängliche Messgrößen zu erfassen und die Messdaten kabellos zu übertragen. Für jeden Anwendungsfall wird eine Individuallösung entwickelt. Eines ist aber allen Lösungen gemeinsam: Sie zeigen einmal mehr, wie smarte Lösungen die Motoren effizienter und nachhaltiger machen.

Für jeden Kunden und jede Kundin wird ein spezifisches Telemetriesystem maßgeschneidert und die jeweilige Sensorik appliziert. Die Besonderheit von LEC Smart Telemetry besteht unter anderem auch darin, dass stabile Messungen unter extremen Umgebungsbedingungen (Hitze, Druck, Vibrationen, hohe G-Kräfte) möglich werden.
Die Auszeichnung mit dem Fast Forward Award 2019 bestätigt den hohen Innovationsgrad von LEC Smart Telemetry.

Eingesetzt werden kann LEC Smart Telemetry im Prinzip in jedem Motor mit beweglichen Bauteilen. Hier drei Beispiele.

Sensortechnologie im Kolben: Überhitzung verhindern

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Ein möglicher Anwendungsfall sind Messungen im Kolben. Für den LEC-Partner INNIO Jenbacher hat das LEC-Team ein Telemetriesystem für diesen Bereich maßgeschneidert. Messungen im Kolben sind aus zwei Gründen wichtig, erläutert Michael Engelmayer, Leiter des Forschungsbereichs Robust Engine Solutions am LEC: „Einerseits benötigt man Messdaten, um Simulationsmodelle besser kalibrieren zu können. Diese Simulationen sind dann wieder Basis für die weiteren Optimierungen – wie kann ich den Motor effizienter betreiben? Wie kann ich Emissionen noch weiter reduzieren? Auf der anderen Seite braucht es die Messungen, um die Temperatur im Auge zu behalten. Je nach Verbrennungskonzept kann ich unterschiedliche Temperaturen definieren, die ich durch die Messung überwachen kann. So verhindere ich, dass der Kolben überhitzt.“

 

Sensortechnologie in Gleitlagern: Smarte Überwachung für noch mehr Effizienz

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Messungen an Pleuellagern waren in Vergangenheit nur sehr eingeschränkt möglich. Anders bei Gleitlagern von Miba Bearing Group. Für den Gleitlager-Weltmarktführer hat das LEC ein intelligentes Gleitlager-Monitoring-System entwickelt, mit dem diese Messungen erstmals umgesetzt werden konnten. Der Einsatz der Sensortechnologie ermöglicht permanentes Monitoring. Die daraus gewonnenen Daten helfen, die Effizienz des Motors zu steigern und den Schadstoff-Ausstoß zu reduzieren. Dünnschichtsensoren sind dabei direkt in das Lager integriert und erfassen alle relevanten Parameter. Aus diesen kann man auf Verschleiß oder drohenden Ausfall schließen, was den Motor wesentlich robuster und nachhaltiger macht. Dazu ist ein innovatives Bluetooth-Datenübertragungssystem erforderlich, das zuverlässigen Betrieb unter extremen Bedingungen im Dauereinsatz gewährleistet. Auch sind die Daten Basis für eine Messdatenbank, die wesentlich dazu beiträgt, Motorlager in Zukunft noch sauberer und effizienter betreiben zu können.

 

Sensortechnologie in Kupplungen: Ausfallsicherheit erhöhen

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LEC Smart Telemetry eignet sich darüber hinaus ideal für den Einsatz in Kupplungen. Auch an der Kupplung sind die Umgebungsbedingungen nicht gerade ideal für Messungen – unter anderem aufgrund der schnellen Bewegungen der Welle. Durch gezielte Messungen lässt sich die Ausfallssicherheit aber wesentlich erhöhen. Eine steigende Temperatur könnte ein Hinweis auf Probleme mit den Schwingungen sein. Indem man das frühzeitig erkennt, lässt sich ein Defekt verhindern.